Kontakt: eMail | Telefon: 0911-89659017 | Skype: hugresch / Twitter: hugresch
Immer wieder
werden Stimmen laut, dass auch in Deutschland Kinder von Satanisten in
Schwarzen Messen rituell missbraucht und absichtlich zu multiplen Persönlichkeiten gemacht würden.
Viele zweifeln daran.
Der Grund: Es seien noch niemals Satanisten wegen solcher Taten rechtskräftig
verurteilt worden.
Die Satanismus-Gläubigen kontern, dass die Satanisten
sehr mächtig seien und polizeiliche Ermittlungen behindern könnten.
Wie mächtig müssten Satanisten sein, die so etwas können?
Diese drei Tatsachen sind verbürgt. Authentische Akten beweisen, dass es sich hier nicht um haltlose Verschwörungstheorien handelt. Es liegt nahe, einen Zusammenhang zwischen diesen drei Tatsachen zu vermuten. Doch das ist Spekulation. Bisher sind noch keine Akten aufgetaucht, die diesen Zusammenhang belegen. Aber eine Reihe von Menschen behaupten, Opfer derartiger Gehirnwäsche-Methoden geworden zu sein, versichern glaubwürdig, sie seien für Himmelfahrtskommandos dieser Art abgerichtet worden.
Informationen zu den Gehirnwäsche-Experimenten der CIA und anderer Geheimdienste finden sich in meinem Buch "Hypnose, Bewusstseinskontrolle, Manipulation".
Wissenschaftliche Untersuchungen zu den einst geheimen Partisanenorganisationen der NATO werden auf einer Web Site der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich präsentiert.
Über die einst ultrageheime NATO-Strategie zur Verteidigung Deutschlands mit Mini-Nukes informiert beispielsweise das Buch von Detlef Bald: Politik der Verantwortung (Berlin: Aufbau, 2008).
Meine Hypothese: Den sog. Satanisch Rituellen Missbrauch gibt es nicht - es gibt ihn doch. Es gibt ihn nicht, weil die sog. satanischen Rituale nur vorgetäuscht sind. Es gibt ihn doch, weil der Missbrauch real ist. Es handelt sich dabei im eine ausgeklügelte Form der Gehirnwäsche. Mit ihr werden mentale Sklaven produziert - mit Aufgaben im militärischen und/oder geheimdienstlichen Bereich. Diese militärischen und/oder geheimdienstlichen Projekte werden, so lautet meine Hypothese, durch den Pseudo-Satanismus perfekt getarnt. Die Suche nach satanistischen Sekten, die Menschen zum Zwecke der Gehirnwäsche unter Drogen setzen, mit Elektroschocks traktieren, hypnotisieren und foltern, bleibt erfolglos. Kein Wunder. Aber war da nicht noch was? Gibt es nicht Organisationen, die nachweislich Menschen zum Zwecke der Gehirnwäsche unter Drogen setzen, mit Elektroschocks traktieren, hypnotisieren und foltern?
Es mag zwar sein, dass einige der Täter tatsächlich Okkultisten sind. Es mag auch sein, dass sich okkulte Zirkel oder destruktive Kulte an diesen Taten beteiligen. Die absichtliche Spaltung der Persönlichkeit u. a. durch Drogen, Hypnose, sensorische Deprivation, Elektroschocks und Folter aber ist keine sakrale Handlung, auch nicht in den abseitigsten Kulten, sondern sie verfolgt erkennbar militärische, geheimdienstliche, ökonomische und nicht zuletzt auch wissenschaftliche Ziele.
Nach meiner Hypothese stand das Ziel, Spezialeinheiten für nukleare Himmelfahrtskommandos während eines erwarteten Dritten Weltkriegs aufzubauen, zwar am Anfang dieses Gehirnwäsche-Projekts, doch dabei blieb es nicht. Als die sowjetische Invasion auf sich warten ließ, hatten die Täter Zeit und Muße, über andere Aktions- und somit Legitimationsmöglichkeiten nachzudenken. So wurde die gehirngewaschenen mentalen Sklaven auch als Terroristen eingesetzt, die durch Entführungen und Attentate die Völker des "freien Europas" in Angst und Schrecken versetzten. Damit wollte man den Ruf nach dem starken Mann provozieren und die Bereitschaft fördern, Einschränkungen der demokratischen und der bürgerlichen Freiheiten zu akzeptieren.
Nahrung findet diese Hypothese in allerlei Spekulationen, wie zum Beispiel jener des US-Generals W. C. Westmoreland, die er 1970 in einem einst ultrageheimen Field-Manual 30/31, Supplement B niederschrieb. Dort beklagt er, dass kommunistische Unterwanderer ihre Regierungen durch Gewaltverzicht mitunter in falscher Sicherheit wiegen. Er schreibt:
"In solchen Fällen sollten dem US-Militärgeheimdienst alle Mittel zur Verfügung stehen, gezielte Operationen zu starten, die sowohl die Regierungen der Gastländer, als auch die Öffentlichkeit von der Gefahr einer Rebellion und der Notwendigkeit eines Gegenangriffs überzeugen. Zu diesem Zweck sollte der US-Militärgeheimdienst alles daran setzen, Agenten mit Spezialaufträgen in die aufständische Bewegung einzuschleusen, welche die Aufgabe haben, spezielle Aktionsgruppen innerhalb der radikaleren Elemente der Bewegung zu bilden. Entsteht eine der oben genannten Situationen, sollten diese durch den US-Geheimdienst kontrollierten Gruppen eingesetzt werden, um je nach Lage des Falls entweder gewaltfrei oder auch gewaltsam einzugreifen."
Die US-Regierung bezeichnet diese Zeilen Westmorelands jedoch als sowjetische Fälschung. Eine Field Manual 30-31 existiere zwar, auch ein Anhang A, Supplement B sei jedoch eine Falschinformation. Einen überzeugenden Beweis für diese These kann die US-Regierung allerdings nicht vorlegen. Der einschlägig forschende Historiker Daniele Ganser hält Field Manual 30-23 B nach wie vor für authentisch. Seine Argumentation in einer Fachzeitschrift für Geheimdienste und nationale Sicherheit (The CIA in Western Europe and the Abuse of Human Rights. An Approach to NATO's Secret Stay-Behind Armies, in: Intelligence and National Security Journal, 2006, H. Volume 21, Number 5, S. 760-781) ist aus meiner Sicht durchaus überzeugend.
Wie auch immer: Eine Vielzahl von Fakten spricht dafür, dass die USA in Europa während des Kalten Kriegs eine Strategie der Spannung verfolgten, um die Linke durch inszenierten Terrorismus zu diskreditieren (vgl. z. B. Klaus Kellmann: Der Staat lässt morden. Politik und Terrorismus - heimliche Verbündete. Henschel Verlag Berlin, 1999).
Ins Konzept der Spannung passt auch der "Satanismus" - nahtlos. Schon 1979 (also vor der satanistischen "Hysterie" aus den Vereinigten Staaten) schrieb der Okkultismus-Experte Horst Knaut:
"Es gibt geschützte religiöse Klausen, 'Klöster' und ähnliche Okkultverstecke weitverstreut, in denen man ungehindert untertauchen kann, in denen man lehren, planen, drucken und Bomben basteln kann. In denen Menschen verschwinden können, ohne dass Nichteingeweihte davon erfahren... Dort kann Gehirnwäsche angewandt werden. Dort können Menschen für alle Zwecke psychologisch disponiert, ja abgerichtet werden. Experten hat der religiöse, okkultistische Untergrund genügend anzubieten - Experten für kriminelle, gesellschaftsfeindliche, zerstörerische Lehren. Ich kann nur schmunzeln, wenn die 'Terroristen' stereotyp immer wieder in Neubauwohnungen mit Garagen in der Nähe vermutetet werden. Das sind nur kleine Außenbasen - ihre häuslichen und geistigen Wohnungen sind woanders. (Horst Knaut: Das Testament des Bösen, Stuttgart, 1979)."
Das klingt doch wie eine Idealbesetzung. Deutsche Okkultisten - mit ihren bestens dokumentierten Verbindungen zum Nazismus und zu Geheimdiensten - verbünden sich im Kalten Krieg mit einer Geheimarmee im Geiste einer "Strategie der Spannung".
1 und 1 zusammenzählen?
© Dipl.-Psych. Dr. Hans Ulrich Gresch / Web Design: Matthew James Taylor.