Psychologische Praxis für schriftliche
Kommunikation - Dr. Gresch
Über mich
Meine Qualifikation: Diplom-Psychologe
(Wirtschaftspsychologie und Klinische Psychologie), Doktor der Wirtschafts-
und Sozialwissenschaften (Dr. rer. pol.)
Meine Erfahrung: 20 Jahre Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Marketing
(u. a. DAYTOP, PHÖNIX, SECA, Deutscher Orden)
Nach der Realschule entschied ich
mich zunächst für eine kaufmännische Laufbahn und besuchte
die Höhere Handelsschule. Dann allerdings beschlichen mich Zweifel,
ob Rechnungswesen und Buchführung mich ein ganzes Berufsleben lang
begeistern würden. Ein Leben zwischen Aktenbergen vor Augen entschloss
ich mich, das Abitur auf dem Abendgymnasium nachzuholen. Nach bestandener
Reifeprüfung studierte ich Psychologie an der Technischen Universität
Braunschweig. Einen Dämpfer erhielt meine Hoffnung, mich nun mit
einem nicht gar so trockenen Stoff beschäftigen zu dürfen. Denn
im Grundstudium dominierten Statistik und Methodenlehre. Im Hauptstudium
wandte ich mich der Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie zu.
Dennoch wollte ich mir nicht die Möglichkeit verbauen, später
als Psychotherapeut zu arbeiten. Daher wählte ich freiwillig die
Klinische Psychologie als zusätzliches Fach der Diplomprüfung.
Das Thema meiner Diplomarbeit lässt allerdings erkennen, dass ich
mich für die Wirtschaftspsychologie als erstes Standbein entschieden
hatte. Ich entwickelte ein Training für Sicherheitsfachkräfte.
Sie sollten Mitarbeiter an gefährlichen Arbeitsplätzen motivieren,
durch sicherheitsbewusstes Arbeiten Unfälle zu verhüten. Die
Auseinandersetzung mit diesem Thema lehrte mich, dass in der Praxis psychologische
und wirtschaftliche Gesichtspunkte kaum voneinander zu trennen sind. Nur
zu leicht nämlich können Leistungs- und Sicherheitsziele miteinander
in Konflikt geraten.
Mein Verständnis des Wechselspiels von Wirtschaft und Psychologie
wollte ich durch ein Promotionsstudium an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg vertiefen. In
meiner Dissertation setzte ich mich mit psychischen Anpassungsproblemen
in Innovationsprozessen auseinander. In diesem Bereich fand ich eine wichtige
Erkenntnis meiner Diplomarbeit bestätigt: Die technischen Aspekte
von Neuerungen sind ebenso wichtig wie der technische Unfallschutz. Für
die erforderlichen Verhaltensänderungen entscheidend aber ist die
Kommunikation.
Während meines Promotionsstudiums war ich Mitarbeiter des Sozialwissenschaftlichen
Forschungszentrums (SFZ) der Universität Erlangen-Nürnberg.
Dort übernahm ich Aufgaben im Rahmen eines interdisziplinären
Forschungsverbundes. Nach dem Auslaufen meines befristeten Arbeitsvertrags
mit dem SFZ wurde ich Referent für Öffentlichkeitsarbeit und
Information bei einem Verbund von Trägern in der Suchtkrankenhilfe
(DAYTOP GmbH, PHÖNIX-Haus GmbH, SECA GmbH, Telefonnotrufe für
Suchtgefährdete e. V.). Meine zusätzliche Ausbildung in Klinischer
Psychologie erwies sich nun als sehr hilfreich. Ich schrieb nicht nur
Geschäftsbriefe, Broschüren, Artikel, Stellungnahmen, Reden,
Internet-Texte, sondern auch Konzepte zur Behandlung und Betreuung abhängigkeitskranker
Menschen. Zudem verfasste ich als Ghostwriter sieben Sachbücher zur
Suchtkrankenhilfe, die sich mit medizinischen, psychotherapeutischen,
wirtschaftlichen und politischen Fragen auseinander setzten.
Im Laufe der Jahre nach meinem Eintritt in das Unternehmen verdoppelte
sich die Zahl der Einrichtungen – und so wurden auch im Bereich
der Öffentlichkeitsarbeit neue Mitarbeiter erforderlich. Der geschäftsführende
Gesellschafter ernannte mich schließlich zum Leiter der Abteilung
für Öffentlichkeitsarbeit.
Diese Suchthilfe-Organisation wurde später in das „Deutschordens
Hospitalwerk“ (DOH) eingegliedert, das neben Krankenhäusern
u. a. auch Altenheime und Behinderten-Einrichtungen unterhielt. Zu meinen
Aufgaben zählten nunmehr auch die Öffentlichkeitsarbeit und
die Entwicklung von Konzepten für die anderen Bereiche des Konzerns.
Leider geriet dieses Unternehmen in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten
und musste 2001 u. a. die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
und Unternehmenskommunikation schließen.
Seither unterstütze ich meine Frau, die einen Bio-Supermarkt
betreibt, in den Bereichen "Marketing"
und "EDV" und bin selbständig tätig. Am 31. Mai 2006
gründete ich die Psychologische Praxis für schriftliche Kommunikation.
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